septiembre 2010


DESDE EL PUENTE

Oswaldo Álvarez Paz

HACIA UNA CONFRONTACIÓN TRASCENDENTE

Llegó La hora de la verdad. Todos los estudios de opinión, incluidos aquellos que levantan serias dudas sobre su rectitud de propósitos e independencia, señalan tendencias franca y crecientemente negativas con relación al gobierno, un deslizamiento de la mayoría hacia la oposición y un segmento que quizás aún no sepa cómo votar, pero que sí tiene claro por quien no lo hará. El rechazo al régimen se hace irreversible. Quienes se van del oficialismo no regresan, ni regresarán. En ellos la frustración es enorme, especialmente entre los más pobres y desposeídos. Allí existió la mayor esperanza. Una suerte de fe de carboneros con relación a un Chávez que está hoy muy por debajo de las expectativas. Todo un fraude convertido en Presidente, sin excusas políticas o económicas que puedan justificar su fracaso, descubierto por propios y extraños. Con poco margen de maniobra y la cuenta regresiva de su ilegítima presidencia acelerando su marcha.

Además de estudiarlo en las investigaciones de opinión, esos sentimientos están a la orden del día en el país y en todos los estratos sociales, ricos y pobres, jóvenes y viejos, hombres y mujeres. En fin, el ciudadano común no se quiere seguir calando al régimen, agravada por gobernadores, alcaldes y diputados chavistas bastante inútiles, generadores de corruptelas y desviaciones imperdonables mientras los problemas se multiplican. En líneas generales esta es la visión que nos deja un recorrido por el país, especialmente por las zonas más chavistas. A pesar del grosero ventajismo, del abuso del dinero de todos, de la desviación de las actividades de empresas fundamentales del estado, de las presiones y amenazas a obreros y empleados, a la represión abierta y encubierta, a la violencia física e institucional, en buena lid y condiciones de normalidad democrática, la oposición cuenta con la mayoría de los electores. El reto es convertir esa voluntad en votos concretos y esos votos en diputados suficientes para controlar la próxima Asamblea Nacional. Algunos analizan alegremente la posibilidad de que el gobierno con minoría en el voto nacional, obtenga mayor número de diputados en la Asamblea. Pareciera no importarles lo
contranatura de una posibilidad que violenta el principio constitucional de la representación proporcional y dejaría viciado el proceso por la vía de la ilegitimidad.

Tenemos que prepararnos para todo. La Mesa de Unidad Democrática ha cumplido un buen papel. Pero lo logrado hasta ahora tiene que trascender lo electoral y convertirse en un gran movimiento de Unidad Nacional para sostener y defender la democracia y la vida en libertad frente a quienes la liquidan para sustituir la República por un estado castro-comunista que el pueblo rechaza. Veo venir una confrontación definitiva. No será posible evitarla. Del resultado dependerá lo que resta de presente rumbo a un futuro que se nos viene encima.

oalvarezpaz@gmail.com Lunes, 20 de septiembre de 2010

Para Mario Vargas Llosa “difícil que se puedan celebrar hoy elecciones libres en Venezuela”.

Para Mario Vargas Llosa “difícil que se puedan celebrar hoy elecciones libres en Venezuela”

Mario Vargas Llosa, el escritor peruano, ha dicho al diario conservador alemán “Frankfurter Allgemeine Zeitung” en su edición dominical (F.A.Z.), en una interesante entrevista, que “teme una manipulación en las elecciones parlamentarias de Venezuela del 26 de septiembre, orquestada por el presidente de ese país, Hugo Chávez”, y lo llama “caudillo”. El medio Abc de España le dedica una reseña: “Me parece difícil que se puedan celebrar hoy elecciones libres en Venezuela. Una lástima, porque estoy convencido de que la mayoría de los venezolanos están contra Chávez, especialmente entre la clase media, ámbito académico, sindicatos. Pero temo que se manipulen esas elecciones”. A la pregunta: Kommenden Sonntag finden in Venezuela Wahlen statt. Sie sind seit vielen Jahren ein großer Kritiker des autoritären Regimes von Hugo Chávez – was erwarten Sie sich von diesen Wahlen?. Vargas Llosa responde: Nicht viel, leider. Es scheint mir schwierig, heutzutage in Venezuela freie Wahlen abzuhalten. Das ist schade, da ich überzeugt davon bin, dass die Mehrheit der Venezolaner heute entschieden gegen Chávez ist. Insbesondere die Mittelschicht, das akademische Milieu, die Gewerkschaften . . . Aber ich fürchte, dass die Wahlen manipuliert werden. Wenn Chávez eines Tages stürzt, dann nicht durch Wahlen, sondern aufgrund der Mobilisierung der Bevölkerung gegen die innere Verrottung seines völlig korrupten Regimes.

Im Gespräch: Mario Vargas-Llosa
Das System Chávez ähnelt dem Kuba Castros

Der peruanische Schriftsteller und Politiker Mario Vargas Llosa über die anstehenden Wahlen in Venezuela, die unglückselige Regentschaft Hugo Chávez’ und die derzeitige politische Lage seines Kontinents.

Wider Anachronismus und Mythengläubigkeit der südamerikanischen Politik: Mario Vargas LlosaWider Anachronismus und Mythengläubigkeit der südamerikanischen Politik: Mario Vargas Llosa
19. September 2010

Kommenden Sonntag finden in Venezuela Wahlen statt. Sie sind seit vielen Jahren ein großer Kritiker des autoritären Regimes von Hugo Chávez – was erwarten Sie sich von diesen Wahlen?

Nicht viel, leider. Es scheint mir schwierig, heutzutage in Venezuela freie Wahlen abzuhalten. Das ist schade, da ich überzeugt davon bin, dass die Mehrheit der Venezolaner heute entschieden gegen Chávez ist. Insbesondere die Mittelschicht, das akademische Milieu, die Gewerkschaften . . . Aber ich fürchte, dass die Wahlen manipuliert werden. Wenn Chávez eines Tages stürzt, dann nicht durch Wahlen, sondern aufgrund der Mobilisierung der Bevölkerung gegen die innere Verrottung seines völlig korrupten Regimes.
Es gab ja in diesem Jahr bereits Demonstrationen gegen ihn. Gewinnt die Opposition gegen Chávez nun an Boden?

Absolut. Aber ihr großes Drama ist, dass sie über keinen charismatischen Führer verfügt. Sie ist zersplittert und steht einem immer repressiver agierenden Regime gegenüber. Der Raum für Freiheit und Kritik wird jeden Tag kleiner, Chávez kontrolliert den gesamten Staatsapparat und die Medien und zögert nicht mehr davor zurück, Demonstrationen mit Gewalt zu unterdrücken. Das Regime Chávez ähnelt mehr und mehr dem von Castro auf Kuba.
Auch wirtschaftlich?

Ja, sein „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ beginnt Früchte zu tragen. Das Land wird, vor allem was die Preise für Nahrungsmittel angeht, von einer sehr hohen Inflationsrate erdrückt, die durch die Abwertung der Währung noch verschärft wurde. Die willkürlichen Verstaatlichungen schrecken Investoren ab. Das Land erleidet überdies eine schwere Energiekrise mit regelmäßigen Stromausfällen, was für ein Öl exportierendes Land eine echte Schande ist. Die Situation ist angespannt, daher greift die Regierung immer öfter zur Zensur. Denken Sie nur an die Schließung des Fernsehsenders RCTV im vergangenen Jahr.

Sie hätten im vergangenen Jahr beinahe an einer Live-Fernsehdebatte mit Chávez in Caracas teilgenommen. Diese wurde allerdings in letzter Minute abgesagt. Was genau ist da passiert?

Ich war in Caracas, um an einer Konferenz über die Demokratie in Venezuela teilzunehmen. Meine Sorgen begannen allerdings, noch bevor ich venezolanischen Boden betrat: Bei der Einreise wurde ich darüber in Kenntnis gesetzt, dass ich auf der Stelle ausgewiesen werden würde, sollte ich über Politik sprechen. Ich fuhr trotzdem hin, um die demokratische Opposition Venezuelas zu unterstützen und mich mit anderen Intellektuellen zu treffen. In seiner Fernsehshow „Aló Presidente“ zog Chávez dann über uns her, warf uns vor, „abgehoben von den Massen“ zu sein, und lud uns ein, uns live vor dem Volk zu erklären, wenn wir den Mut dazu hätten. Wir nahmen ihn beim Wort, bestanden aber auf einem ausgewogenen Diskussionsformat. Ich wurde dazu bestimmt, mit ihm zu diskutieren, aber Chávez kniff in letzter Minute. Es war von seiner Seite nichts als ein Bluff: Chávez ist ein Mann der Sprüche, nicht der Ideen.
Wenn Sie ihm bei dieser Debatte gegenübergesessen hätten, was hätten Sie ihm gesagt?

Ich hätte ihn gefragt, warum er so verzweifelt daran festhält, seinem Volk ein System aufzuzwingen, das überall auf der Welt zusammengebrochen ist und nur noch auf Kuba und in Nordkorea existiert. Ich hätte ihm gesagt, dass er in sämtlichen Klischees der marxistischen Propaganda schwelgt und zur Karikatur eines südamerikanischen Revolutionärs und Demagogen geworden ist. Zu Beginn der 1960er Jahre haben alle Intellektuellen Castros Revolution unterstützt . . .
Sie auch?

Natürlich. In der Anfangszeit wirkte Castros Revolution jung und frisch. Ihre Rhetorik war verführerisch, ihre Ästhetik sehr stark für einen Kontinent, der an Militärdiktaturen von Sonnenbrillen und Konservativen gewöhnt war. Alle Künstler haben Castro anfangs unterstützt. Heute aber ist die gesamte venezolanische Intelligenzia gegen Chávez. Auch die Studenten: Die schärfste Kritik kommt von der Zentralen Universität von Caracas, historisch eine Bastion der extremen Linken.
Nicht nur Chávez beruft sich in Lateinamerika auf die Bolivarische Revolution: Evo Morales wurde in Bolivien mit einer komfortablen Mehrheit wiedergewählt; in Nicaragua regiert Daniel Ortega; in Ecuador Rafael Correa. Richtet sich Ihre Kritik auch an sie?

Es gibt natürlich nationale Unterschiede zwischen diesen Ländern. Aber im Grunde findet man überall dieselben Elemente: Populismus; eine Gegenwart, die einer mythischen Zukunft geopfert wird, die es nie geben wird; ein Hass auf Freiheit, auf den Westen und seine demokratischen Traditionen; die Mythen des Sozialismus und der Planwirtschaft . . . Die bolivarischen Führer pflegen einen anachronistischen Redeschwall, der aus einer Zeit vor dem Fall der Berliner Mauer datiert. Nicht einmal ihre Rhetorik haben sie erneuert! Chávez, Ortega, Correa und Morales sind lateinamerikanische Caudillos der schlimmsten Sorte.
Was hat es mit dieser Tradition starker Männer in Südamerika auf sich?

Auf den Lateinamerikaner wirkt eine alte Tradition, die ihn dazu bringt, alles von einer starken und höher stehenden Person, Institution oder einem Mythos zu erwarten und sich so seiner eigenen zivilen Verantwortlichkeit zu entziehen. Diese alte Herrscherfunktion wurde in der Vergangenheit von barbarischen Kaisern und den Göttern der Inkas, Mayas oder Azteken erfüllt, und später von den spanischen Monarchen oder der Kirche des Vizekönigtums, von den charismatischen und blutigen Führern des 19. Jahrhunderts. Aus meiner Sicht ist dies der Hauptgrund für die Verspätung unseres Kontinents und für unsere wirtschaftliche Unterentwicklung. Diese zentralistische Tradition sieht vor, dass einzig die Hegemonie des Staates in der Lage ist, ein schnelles Wirtschaftswachstum wie auch soziale Gerechtigkeit zu sichern. Bis vor kurzem haben beinahe ausnahmslos alle lateinamerikanischen Regierungen, zivil oder militärisch, rechts wie links so regiert. Die lateinamerikanische Psyche wurde dermaßen von dieser Tradition geprägt, dass die Demokratie sich nie wirklich verankern konnte. Die Caudillos sind Ausdruck dieser politischen Unterentwicklung und Chávez und Konsorten ihre letzten Avatare.
Wie erklären Sie, dass die Staatschefs der modernen Linken wie Lula Chávez bei Südamerikagipfeln nie kritisiert haben?

Im Ausland will Lula keinen Feind auf der Linken. Er will nicht für einen Verräter gehalten werden, für einen alten Gewerkschafter, der in die Bourgeoisie-Falle getappt ist. So hat er die Sympathiebekundungen bei Treffen mit Chávez erhöht, während der Kapitalismus in Brasilien floriert. Das ist eine bedauerliche Inkonsequenz seitens Lulas auf internationaler Ebene. Er hat sich zu einem Alliierten von Chávez und Morales gemacht und hilft unserem Kontinent in seiner Entwicklung in keiner Weise.
Hatte die Globalisierung eigentlich einen positiven Effekt auf den Kontinent?

Ein Land, das sich abkapselt anstatt sich der Welt zu öffnen, verdammt sich zu Stagnation und Barbarei. Viele Führer der Region haben das verstanden. Die Globalisierung hat eine Veränderung des Denkens ermöglicht, der sich niemand entziehen kann. Seit fünf Jahren, seit dem Höhepunkt der Chávez-Welle, nehmen die Dinge in Lateinamerika eine günstige Wendung. Ich bin deshalb vorsichtig optimistisch für unseren Kontinent.
Warum nur vorsichtig?

Weil die Probleme gewaltig bleiben. 41 Prozent der Südamerikaner leben unter der Armutsgrenze, 16 Prozent in völliger Armut. Dazu die Explosion des Drogenhandels. Dank Freihandel und vereinfachtem internationalen Zahlungsverkehr ist der Drogenhandel eine sehr mächtige Industrie geworden, mit Filialen in allen Ländern Südamerikas, vor allem die mexikanischen Kartelle sind wahrhafte Imperien. Sie untergraben die Staaten von innen und sind eine immense korrupte Kraft, aus der sich Politiker und Journalisten, Militär und Polizei rekrutieren. In Mexiko hat Präsident Calderón erklärt, dass die Drogenhändler alle Staatsorgane durchsetzt hätten und dass es ein Krieg sei, den die mexikanische Armee gegen sie führt. Das Bolivien von Morales beunruhigt mich ganz besonders: Seit seinem Machtantritt hat sich die Fläche an Land, das für den Koka-Anbau genutzt wird, um elf Prozent erhöht. Das wirtschaftlich schwache Bolivien könnte die neue Zentrale für die Kokainproduktion Lateinamerikas werden, so wie Kolumbien das vor zwanzig Jahren war. Die Drogenindustrie ist die größte Plage, die die noch zerbrechlichen demokratischen Einrichtungen unseres Kontinents bedroht.
Lateinamerika hat die Yankees nie geliebt. Ist der Antiamerikanismus heute noch stark?

Der Antiamerikanismus war nie so stark wie allgemein angenommen. Die politischen Eliten, vor allem in den Jahren 1950 bis ’70, waren sicher oft sehr antiamerikanisch eingestellt. Aber die Zivilbevölkerung weniger. Und die starke Präsenz von Latinos in den Vereinigten Staaten bildet heute eine Brücke zwischen den Kulturen und der Wirtschaft von Nord- und Südamerika, die es vorher nie gegeben hat. Vor allem ist der Antiamerikanismus gesunken, seit die Vereinigten Staaten nicht mehr direkt in die Angelegenheiten unserer Länder eingreifen. Die letzte amerikanische militärische Intervention, gegen Noriega in Panama, liegt mehr als zwanzig Jahre zurück. Und wegen der Extravaganzen Noriegas waren eigentlich alle darüber erleichtert. Lateinamerika stellt für die Obama-Regierung nur eine entfernte Priorität dar. Natürlich behält Chávez seine antiamerikanische Rhetorik bei, aber Obamas Wahl war für ihn ein harter Schlag. Mit George W. Bush hatte er es leichter. Seine großen Reden hinderten ihn allerdings nicht daran, sein Öl in den Vereinigten Staaten zu verkaufen.
Das Gespräch führte Olivier Guez.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: AFP

Vargas Llosa teme una manipulación en Venezuela y llama “caudillo” a Chávez

19-09-2010 / 10:50 h

Berlín, 19 sep (EFE).- El escritor peruano Mario Vargas Llosa teme una manipulación en las elecciones parlamentarias de Venezuela del 26 de septiembre, orquestada por el presidente de ese país, Hugo Chávez, al que califica, junto a homologo boliviano, Evo Morales, y otros mandatarios de izquierda latinoamericanos, de “caudillo”.

“Me parece difícil que se puedan celebrar hoy elecciones libres en Venezuela. Una lástima, porque estoy convencido de que la mayoría de los venezolanos están contra Chávez, especialmente entre la clase media, ámbito académico, sindicatos. Pero temo que se manipulen esas elecciones”, afirma, al dominical “Frankfurter Allgemeine Zeitung”.

Vargas Llosa, conocido enemigo político del presidente venezolano, afirma desde la edición dominical del diario conservador alemán, que Chávez “controla el conjunto del aparato estatal y los medios” y que duda en sofocar con violencia cualquier manifestación.

Para el escritor, “si Chávez cae algún día, no será en unas elecciones, sino por la movilización de la población contra la descomposición interna de un régimen totalmente corrupto”.

“El régimen de Chávez se asemeja cada vez más al de (Fidel) Castro en Cuba”, prosigue el autor, quien recuerda su intento frustrado, el año pasado, de participar en un debate frente a Chávez, durante una visita a Venezuela, posibilidad de la que, según él, se zafó el presidente “en el último minuto”.

Vargas Llosa afirma que, de haber tenido la ocasión, le habría dicho a Chávez que se ha convertido en la “caricatura de un revolucionario sudamericano y un demagogo”, difusor de “clichés de la propaganda marxista”.

El escritor dice, asimismo, que “por encima de las diferencias entre los distintos países”, tanto Chávez como el boliviano Morales, Rafael Correa, en Ecuador, y Daniel Ortega, en Nicaragua, se comportan como “caudillos latinoamericanos de la peor especie”.

Atribuye, finalmente, a una “lamentable inconsecuencia” el hecho de que la izquierda moderna representada, a su juicio, por el presidente brasileño, Luiz Inázio Lula da Silva, le exprese “sus simpatías”, mientras “en Brasil florece el capitalismo”.

Y vaticina que Bolivia puede convertirse en la nueva “central productora de cocaína de Latinoamérica”, como lo fue Colombia, como consecuencia del aumento de cultivo de la planta desde que Morales ascendió al poder.

“La industria de la droga es la gran plaga que amenaza las aún frágiles estructuras democráticas”, sentencia Vargas Llosa en la entrevista, centrada exclusivamente en política, con especial atención a los próximos comicios venezolanos. EFE
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DESDE EL PUENTE
Oswaldo Álvarez Paz

VENEZUELA EN RUINAS

En la continuación del intenso recorrido que hacemos por el interior del país, acabamos de regresar del Estado Yaracuy. Varias actividades políticas y comunicacionales nos permitieron conversar a fondo con los dirigentes más calificados de la Unidad Democrática y los candidatos postulados a la Asamblea Nacional, tanto por lista como por los circuitos. Las informaciones se corresponden con lo que la vista y el olfato nos permitían apreciar. El deterioro es profundo. Todos los servicios públicos están en
el suelo. La infraestructura abandonada, calles, avenidas y autopistas en estado deplorable. La inseguridad de las personas y de los bienes genera un clima de tensión permanente que, gracias a la impunidad garantizada por las autoridades, mantiene de hecho suspendidas las garantías a los ciudadanos.
El gobernador y la mayoría de los alcaldes, igual que las cabezas de las dependencias nacionales, son inexistentes. Se sabe de ellos en estos días por la regaladora de bienes de uso diario utilizando vehículos oficiales y hasta militares, empleados públicos y hasta eso que llaman milicianos, como parte de una millonaria campaña de demagogia baratera para impedir o detener al menos, la enorme caída de popularidad, credibilidad y aceptación de Chávez y los payasos del circo rojo en que desenvuelven su actividad.
Nada distinto a lo que sucede en el resto de Venezuela. Especialmente en zonas tenidas por más chavistas en las que el desencanto y es mayor. En medio de la pobreza se levantó la mayor esperanza de cambio. Gracias al enorme fraude de esta gestión, también es allí donde hay la mayor desilusión. Resentimiento profundo. Visité en su lugar de reclusión a Biaggio Pillery, quien encabeza la lista de candidatos de la Unidad. A pesar de tener boleta de excarcelación y dos decisiones judiciales a su favor, se le mantiene prisionero a la macha, pendientes de un recurso del ministerio público para impedir su libertad plena. Esta en la sede de la policía regional. El hacinamiento, la insalubridad y la mezcla de causales entre los detenidos generan indignación y solidaridad infinita frente al atropello.

El recorrido seguirá en estos días previos al 26-S. El cuadro será igual o peor. Pero la conclusión creciente es que Venezuela puede perder la libertad. No basta con ganar la Asamblea. La Unidad Democrática debe trascender lo electoral e impulsar una profunda reflexión sobre la política, los partidos y los políticos de antes y de ahora. También sobre iniciativas que hacen del independentismo su política y de algunas ONG sus trincheras. Todas las instituciones deben revisarse a fondo y relanzarse con fuerza hacia el futuro. Esto incluye a las universidades e institutos de  educación superar. También a las Iglesias, particularmente a la Católica responsable de la orientación ética y moral de la mayoría. Por cierto, recomiendo la lectura de la reciente Pastoral de Monseñor Roberto Lückert, Arzobispo de Coro, a pocos días de las elecciones.

oalvarezpaz@gmail.com Lunes, 13 de septiembre de 2010

Neutrinos, los notarios del universo.

Neutrinos, los notarios del universo

Astronomía neutrínica

Esquema del telescopio de neutrinos ANTARES (Francia)Esquema del telescopio submarino de neutrinos ANTARES (Francia).

Gran Telescopio CanariasGran Telescopio Canarias (España), el mayor del mundo. Como cualquier otro instrumento óptico, sólo puede operar en las frecuencias lumínicas del espectro electromagnético.

Nuestra capacidad de aprender, de comprender, depende por completo de nuestra posibilidad de observar. La observación es el primer paso, el más fundamental, del método científico sin el cual permaneceríamos aún en la Edad Media. A partir del punto donde ya no pueden llegar nuestras manos o nuestras sondas, necesitamos que algo llegue hasta aquí para poderlo detectar. Este algo suele ser radiación electromagnética en cualquiera de sus frecuencias –luz, infrarrojos, rayos gamma o X, lo que sea–, porque la radiación electromagnética puede recorrer enormes distancias con relativamente pocas alteraciones hasta que se acerca por aquí y nuestros ojos e instrumentos la pueden registrar.

Así es como tú puedes ver el sol en el día y las estrellas en la noche; así fue como pudimos conocer todo lo que hemos aprendido hasta hoy y así es también como nuestros grandes observatorios logran saber de cosas que están a miles de millones de años-luz de distancia, adentrándonos cada día más en los secretos fundamentales del universo. Sin esta interacción esencial, la observación no sería posible y el método científico resultaría inaplicable, manteniéndonos así eternamente en las tinieblas de la ignorancia y la incomprensión.

Sin embargo, la radiación electromagnética presenta algunas deficiencias en este papel de notario del universo. Simplemente, hay algunas cosas que no puede atravesar, o cuando las atraviesa ya ha desaparecido la información más interesante. Una simple nebulosa de polvo estelar es opaca por completo a la mayor parte de estas emisiones; y además, no nos permite saber lo que hay dentro de las cosas. ¿Significará esto que estamos condenados a pararnos ahí, a no llegar nunca a saber con certeza de la totalidad?

La sandía, la estrella y el límite de Greisen-Zatsepin-Kuzmin.

Sandías¿Cómo sabríamos de qué color es una sandía por dentro si no pudiéramos mirar en su interior? Pues el mismo problema tenemos con todo lo que está en el corazón de las estrellas y las galaxias, o detrás de barreras infranqueables para la radiación electromagnética.

Supongamos una sandía. Una sandía verde y dura por fuera, y roja y jugosa por dentro. ¡Alto ahí! ¿Cómo sabemos que la sandía es roja y jugosa por dentro, si sólo podemos ver su apariencia exterior? Bueno, me dirás, por supuesto todos hemos visto sandías abiertas alguna vez. Las compramos en el supermercado, las abrimos y nos las comemos, ¡menudo misterio! Y bien buenas que están, sobre todo con estos calores veraniegos.

Pero, ¿y si no pudiésemos acceder directamente a la sandía? Imagínate que las sandías no se dieran en la Tierra, sino en algún planeta donde no podamos llegar: las hemos descubierto con un telescopio y –puesto que somos tan curiosos– nos preguntamos cómo serán por dentro. Si no tenemos la capacidad de enviar una sonda, algo que les haga un agujero o las reviente o las exponga de algún modo ante nuestros ojos y nuestros aparatos, su interior permanecerá desconocido para la Humanidad.

Bien, pues ese es el problema que tenemos con buena parte de lo que hay en el universo: conocemos su aspecto exterior, pero no el interior. Las estrellas, por ejemplo. Sabemos que dentro de las estrellas ocurren cosas extraordinarias, cuyo descubrimiento nos aportaría enormes beneficios científicos y tecnológicos; lamentablemente, este conocimiento nos está vedado en la actualidad porque la radiación electromagnética que llega hasta la Tierra –y hasta los satélites que tenemos por ahí dando vueltas– se produce sobre todo en su corteza exterior. Lo que ocurre realmente dentro de una estrella sigue siendo objeto de hipótesis más o menos bien fundadas, que no tenemos ninguna forma de verificar por la sencilla razón de que no lo podemos ver.

Lo mismo ocurre con los objetos que se encuentran detrás de una barrera opaca a la radiación electromagnética. Por ejemplo, tenemos muchos problemas para saber lo que se encuentra al otro lado de nuestra propia galaxia, dado que el disco principal y la barra nuclear de la Vía Láctea están llenos de materia que bloquea el paso de los fotones de la radiación electromagnética y reduce a un mínimo –e incluso a cero– nuestra visibilidad. Este mismo fenómeno se da en los núcleos de cualquier otra galaxia, transformando en invisible todo lo que sucede dentro (y todo esto son algunas de las cosas más interesantes de nuestro universo, las que pueden aportar pistas esenciales para su comprensión profunda).

Radiación cósmica de fondo (WMAP)La radiación de fondo cósmico absorbe los fotones de mayor energía, filtrando así buena parte de la radiación electromagnética que llega a la Tierra. Debido a este mecanismo, hay muchas cosas que no podemos observar más allá del límite GTK (a unos trescientos millones de años-luz).

Peor aún: los fotones de mayor energía interaccionan con la radiación de fondo cósmico para transformarse en pares electrón-positrón que se quedan varados por ahí. Este efecto, que los físicos llaman límite de Greisen-Zatsepin-Kuzmin (GZK), actúa como un filtro que deja pasar sólo a los fotones de menor energía y por tanto nos priva de conocer otro montón de cosas importantes más que suceden a partir de la barrera de los trescientos millones de años-luz.

¡Pues sí que estamos bien! ¿Significa eso que la Humanidad debe conformarse con descubrir sólo lo que ocurre superficialmente en nuestro entorno local? Ah, no. De eso nada. La hija de la lluvia es demasiado curiosa, demasiado brillante para detenerse ahí. Por fortuna, hay algo más capaz de superar todas estas barreras y terminar interactuando con sus ojos, con sus máquinas, con su mente inquieta y cotilla. Este algo más es un ente minúsculo, que se encuentra en el mismísimo borde de la realidad, tan en el borde que interacciona muy mal con ella pero se aviene a hacerlo un poquitín. Este ente mensajero de los secretos profundos del cosmos, verdadero notario de este universo, es la partícula que llamamos neutrino.

El neutrino al rescate.

El neutrino es una partícula subatómica del tipo que llamamos fermiones (por el físico experimental y teórico Enrico Fermi), como los electrones o los quarks. Se sospecha que puede ser un fermión de Majorana, es decir, que sería su propia antipartícula; esto no está verificado aún en la actualidad. Lo teorizó Wolfgang Pauli, en 1930, mientras estudiaba la radioactividad; pero no fue hasta 1956 cuando su existencia real se comprobó de manera experimental. En 1962 se descubrió que existía al menos en dos sabores y allá por 1975 quedó determinado en el nivel teórico que se trataba en realidad de tres: el electrón-neutrino (νe), el muón-neutrino (νμ) y el tau-neutrino (ντ). Para el año 2000, las tres variantes habían sido ya detectadas experimentalmente. Todos los neutrinos poseen masa, aunque minúscula, y algunos piensan que deberían tener también un ínfimo momento magnético. Viajan por el universo a velocidades similares a las de la luz.

Modelo estándar de partículasModelo estándar de partículas, que refleja todos los componentes conocidos de la materia y de la energía. Puede observarse que los tres sabores de neutrinos presentan muy poca masa y ninguna carga.

Los neutrinos presentan varias características poco comunes en el zoo de las partículas subatómicas, como eso de que la antimateria de neutrinos puedan ser los propios neutrinos. Pero posee otra que nos interesa enormemente para este problema que nos ocupa: está tan en el borde de lo que existe que interactúa fatal con la materia. Para un neutrino, el electromagnetismo o la fuerza cromática (“fuerte”) no existen: sólo interaccionan bien con la fuerza débil y, en menor medida, con la gravedad.

¿Y esto qué quiere decir? Pues quiere decir que los neutrinos pueden viajar por el espaciotiempo con muy pocas molestias, a diferencia de lo que ocurre con la radiación electromagnética. Para un neutrino, un muro de plomo de cien años-luz de grosor resulta transparente casi por completo: pasa a través como si no hubiera nada ahí. (Eso viene a ser como desde aquí a Edasich del Dragón, ríete tú de la Gran Muralla China.) Y están por todas partes: hay un saco de ellos en este universo. Se producen en gran cantidad en las estrellas (como nuestro Sol), en las supernovas, en la atmósfera terrestre y hasta debajo de nuestros pies, como parte de la radiación natural de fondo.  Incluso los reactores de las centrales nucleares generan una cantidad respetable. Tu cuerpo (y el mío) es atravesado por unos cincuenta billones de neutrinos cada segundo; la inmensa mayoría vienen del Sol, pero otros han llegado hasta aquí después de cruzar un buen cacho de universo.

Estos neutrinos proceden del interior de las estrellas y del corazón de las galaxias, han recorrido distancias inmensas con poca o ninguna alteración y ahora llegan hasta aquí (si bien por el momento sólo hemos detectado dos fuentes astrofísicas constantes: el Sol y la supernova SN 1987A). Contienen una cantidad enorme de información sobre lo que hay en esos lugares y sobre algunas de las cosas que se han encontrado por el camino. Son la alternativa que todo lo penetra y todo lo ve a la frágil radiación electromagnética: los fieles notarios del universo listos para contarnos un cuento maravilloso sobre las profundidades del cosmos y de la realidad que eres, soy, somos.

Bueno, pues entonces, problema solucionado; ¿no? ¡Vamos a contar neutrinos, tralará! ¿O qué…?

Cazadores de neutrinos.

El problema radica, naturalmente, en que como ya hemos dicho los neutrinos no interaccionan con casi nada y son capaces de atravesar todo, incluyendo bloques de materia sólida millones de veces más gruesos que el propio planeta Tierra. No interactúan, no se paran, no se inmutan. Eso significa que, para ellos, es como si nuestro planeta, nuestros aparatos y nosotros mismos no estuviéramos ahí y no hubiéramos estado jamás. Entonces, ¿qué clase de celada podemos montar para que uno de estos entes en el límite de la realidad tenga a bien pararse un momentín a charlar y contarnos lo que sabe?

El truco consiste en que, como comenté más arriba, los neutrinos interaccionan a través de la fuerza electrodébil. Esto significa que pueden hablarnos por dos vías:

  • Primera detección de un neutrino en una cámara de burbujas (1970)Primera detección de un neutrino en una cámara de burbujas (1970). Un neutrino (invisible) colisiona con un protón y se transforma en un mesón-μ, creando también un mesón-π.

    Mediante la interacción débil de corriente neutra, el neutrino influye vía un bosón Z sobre un electrón de los que constituyen la materia y lo acelera a velocidades relativistas, próximas a las de la luz en el vacío. Si esto sucede en un medio como el agua, la velocidad de la luz en el medio quedará excedida y se producirá una débil traza luminosa por radiación de Cherenkov, delatando así su existencia. Lamentablemente, este procedimiento sólo nos hará saber que el neutrino está pasando por ahí, pero no suministra ninguna información adicional.

  • Mediante la interacción débil de corriente cargada, en cambio, el neutrino se transforma en su leptón equivalente (un electrón-neutrino en un electrón, un muon-neutrino en un muon o un tau-neutrino en un tau) mediante el intercambio de un bosón W. Esto es mucho más interesante, porque estos leptones se pueden identificar y estudiar con detectores similares a los que se encuentran en los aceleradores de partículas. La parte negativa es que, para que esta conversión se produzca, el neutrino tiene que ser bastante energético; los de menor energía se colarán sin dejar rastro alguno.

¿Y con esto qué podemos hacer? Pues hoy por hoy, todavía no mucho. Pero sí algunas cosas que nos permiten seguir avanzando con el objetivo último de poder sacar una foto neutrínica a cualquier punto del universo y además saber –por la segunda vía– qué cambios sufrió durante su largo camino hasta aquí. Pues resulta que los neutrinos cambian de sabor durante su recorrido: la misma partícula puede transformarse entre los tres estados (electrón-neutrino, muon-neutrino y tau-neutrino) mediante un fenómeno cuántico conocido como oscilación neutrínica. Este fenómeno, planteado originalmente como el problema de los neutrinos solares, se confirmó en 2002: los electrón-neutrinos producidos en el Sol llegan frecuentemente a la Tierra como muon-neutrinos o tau-neutrinos, con lo que esta conversión es posible en distancias muy cortas.

En todo caso, una vez estas partículas han interactuado de algún modo con nuestros detectores, su presencia puede medirse por una diversidad de vías: centelleadores, tubos fotomultiplicadores para captar la radiación de Cherenkov, detectores de transitorias por radio, calorímetros e incluso captadores de sonido por efecto termoacústico.

No obstante, la caza del neutrino sigue presentando en la actualidad varios desafíos de gran calado. Uno de ellos es, por supuesto, que la probabilidad de interacción del neutrino con alguna otra partícula es extremadamente baja incluso vía fuerza débil: hace falta que haya mucho volumen de masa en el detector para aumentar esta probabilidad de tal modo que alguno de ellos tenga a bien decir “¡aquí estoy! ¿De qué quieres hablar?”. Otro problema fundamental es que los rayos cósmicos que caen constantemente sobre la Tierra tienden a imitar el paso de los neutrinos cuando atraviesan estos detectores, de un modo que no se puede distinguir unos de otros.

Los grandes telescopios subterráneos que miran hacia abajo.

Los ojos de ANTARESLos ojos fotomultiplicadores de ANTARES, un telescopio de neutrinos, antes de su inmersión a 2.500 metros de profundidad en el mar Mediterráneo.

Por tanto, las trampas de neutrinos deben reunir varias condiciones singulares. La primera es que deben ser muy voluminosas, para aumentar las probabilidades de interacción. La segunda es que deben estar a gran profundidad, para aislarlas de la radiación cósmica y otros fenómenos relacionados con la radioactividad natural. La tercera es que constituyen un raro tipo de telescopio que, para observar los cielos, apuntan al centro de la Tierra; puesto que los neutrinos atraviesan el planeta y llegan al detector sin problemas, mientras que la mayor parte de las otras partículas que pueden conducir a engaño son incapaces de penetrar tanta materia. Por decirlo de algún modo, es un gran telescopio que utiliza el planeta entero como filtro.

El primer detector de neutrinos operacional del mundo fue construido en 1955 por el físico químico Raymond Davis Jr, a seis metros de profundidad bajo los Laboratorios Nacionales Brookhaven,  en el estado de Nueva York (Estados Unidos). Era un recipiente con casi cuatro metros cúbicos de un compuesto clorado, con un método primitivo de detección radioquímica. El mismo Davis no se esperaba que funcionase, pues a esa profundidad había aún demasiada radiación ambiental y además el precario montaje sólo era capaz de detectar neutrinos de muy baja energía, que apenas se delatan. Efectivamente, no encontró ninguno; pero, en el proceso, resolvió muchos de los problemas prácticos implicados en la realización de un equipo de estas características.

Sin arredrarse por este fracaso, Davis propugnó la construcción de un detector mucho más grande y capaz. En cooperación con el astrofísico John N. Bahcall, que hizo los cálculos teóricos, activaban en 1970 el experimento HOMESTAKE. HOMESTAKE era esencialmente un gran bidón con 378 metros cúbicos de percloroetileno –un producto de limpieza bastante corriente– enterrado a  1.475 metros de profundidad, en un sector agotado de la mina de oro del mismo nombre (en Dakota del Sur, EEUU). Según su modelo teórico, cuando un neutrino influyera sobre un átomo de cloro este último transmutaría en un isótopo radioactivo del argón. Cada pocas semanas, Davies inyectaba helio en el depósito para recoger el argón que pudiera haberse formado. Y allí estaba. Nacía así la astronomía neutrínica, captando neutrinos procedentes del Sol.

Inmediatamente le siguieron un gran número de detectores cada vez más grandes y sofisticados, y cada vez más parecidos a un telescopio que apunta hacia abajo. Además del KGF de India, que fue utilizado por varios equipos internacionales desde 1964, aparecieron Gargamelle (CERN, Francia, 1970), CDHS (CERN europeo, 1976), el Observatorio de Neutrinos de Baksan (Unión Soviética, 1977, fotos recientes),  IMB (Estados Unidos, 1980), Soudan-2 (Estados Unidos, 1983), KamiokaNDE-II (Japón, 1985), GALLEX (europeo, en Italia, 1991), SAGE (soviético-norteamericano, Rusia, 1991), AMANDA (Antártida, 1996), el Observatorio de Neutrinos de Sudbury (Canadá, 1999) o el experimento DONUT del Fermilab (Estados Unidos, 2000).

A todos estos les fue siguiendo una nueva generación de observatorios mucho más complejos que, aunque aún lejos de ser un verdadero telescopio neutrínico (lo que un lego entiende por un telescopio, vamos) van aproximándose constantemente. Algunos de los más importantes son los siguientes:

  • Observatorio de neutrinos de SudburyConcepto del Laboratorio de Neutrinos de Sudbury (Canadá). Los telescopios de neutrinos se instalan a mucha profundidad (bajo la tierra o el agua) y están compuestos por un enorme recipiente de líquido rodeado por los detectores. Todo ello, para aumentar la probabilidad de interacción de algún neutrino, reduciendo a un mínimo otras fuentes análogas de radiación.

    El Telescopio de Neutrinos NT-200 del Lago Baikal, en Rusia (BDUNT). Un proyecto soviético completado en 1993, sigue siendo el telescopio neutrínico más grande del mundo en operación permanente. Utiliza un detector de segunda generación con 192 elementos activos, situados a 1.100 metros de profundidad bajo el mayor lago de la Tierra. Debido a su diseño y ubicación, recibe muchos neutrinos atmosféricos pero al mismo tiempo tiene una capacidad única para investigar los monopolos magnéticos.

  • Super-Kamiokande, en Japón. Situado en una mina a mil metros de profundidad, es el sucesor del KamiokaNDE que detectó la primera fuente de neutrinos más allá de nuestro sistema solar: la supernova SN 1987 A. Descubrió en 1988 las primeras evidencias de la oscilación neutrínica. En 2001, una grave avería lo puso fuera de servicio durante cinco años, hasta 2006. Está compuesto por un tanque que contiene 50.000 toneladas de agua ultrapura y 13.000 tubos fotomultiplicadores. También resulta de interés el KamLAND, situado en la misma instalación.
  • Borexino, en el Laboratorio de Gran Sasso (Italia). Se trata de una colaboración internacional entre Italia, Rusia, los Estados Unidos, Alemania y Francia. Su propósito es identificar procesos solares específicos de emisión de neutrinos, lo que exige una precisión extrema. Registró sus primeros neutrinos en 2007. En esta misma instalación también se encuentran otros experimentos importantes como el LVD o el MACRO.
  • EXO, en Nuevo México (Estados Unidos), para determinar si los neutrinos son verdaderamente partículas de Majorana o no (es decir, si un neutrino es su propia antipartícula).
  • MINERvA, en el Fermilab (Estados Unidos), para estudios de dispersión de neutrinos.
  • NEMO del Observatorio de Neutrinos Ettore Majorana. Situado en el túnel de Fréjus, entre Francia e Italia, su objetivo es demostrar el doble decaimiento beta libre de neutrinos (lo que confirmaría que son partículas de Majorana). Hasta el momento, no lo ha conseguido.
  • IceCube, sucesor de AMANDA (en construcción). Situado en la Antártida, es un proyecto de la Universidad de Wisconsin. Se trata de un conjunto de detectores por radiación de Cherenkov situados en la superficie y bajo el hielo, hasta casi 2.500 metros de profundidad. Su propósito es investigar las fuentes puntuales de neutrinos de alta energía, la coincidencia entre los grandes brotes de rayos gamma y la emisión de estas partículas, observar las oscilaciones neutrínicas y detectar supernovas galácticas. De manera indirecta, contribuirá a la búsqueda de la materia oscura y a validar o descartar la predicción de la Teoría de Cuerdas en favor de un neutrino estéril (que únicamente interactuaría con la gravedad).
  • ANTARES, situado en el Mediterráneo francés, es el IceCube del Hemisferio Norte y ambos trabajarán en estrecha cooperación junto con el futuro NESTOR (Grecia) y la actualización del NEMO (Italia). A 2.500 metros de profundidad, ANTARES consta de doce cables verticales de 350 metros de longitud con 75 fotomultiplicadores cada uno. Dado que se trata de una cooperación global, sus objetivos científicos son los mismos que los de IceCube. ANTARES incorpora también elementos de investigación oceanográfica profunda.

Dado que en la actualidad las únicas fuentes constantes de neutrinos extraterrestres positivamente detectadas son el Sol y la supernova SN 1987 A (aunque hay varios cientos de candidatas más), la astronomía neutrínica es esencialmente una forma de astronomía solar.

Disparando neutrinos artificiales a través de la Tierra.

Uno de los experimentos más interesantes de tiempos recientes ha consistido en utilizar dos grandes aceleradores de partículas para disparar neutrinos generados artificialmente a través de nuestro planeta y detectarlos con un telescopio neutrínico en otro lugar. Así, se puede estudiar de manera controlada cómo estas partículas viajan a través de la materia y de qué manera esto influye en la oscilación entre las distintas variantes. Este experimento se ha realizado en al menos dos ocasiones:

  • MINOS (Estados Unidos). Un haz de neutrinos disparado desde el NuMI del Fermilab se orientó hacia dos detectores: uno de ellos situado en las proximidades y otro a 735 kilómetros de distancia, el Soudan-2. Los neutrinos viajaron en línea recta a través de la Tierra y fueron detectados en ambos lugares, confirmando así diversas teorías sobre esta materia.
  • OPERA (Europa). Se disparan haces de muon-neutrinos desde el Súper Protón Sincrotrón del CERN –un antecesor del LHC–, situado entre Francia y Suiza, para su detección como tau-neutrinos en Gran Sasso (Italia). El 31 de mayo de 2010, OPERA confirmó la transformación de un muon-neutrino en tau-neutrino, verificando así la oscilación cuántica neutrínica de manera controlada.
Entrada al Observatorio de Neutrinos de Baksan, RusiaEntrada al Observatorio de Neutrinos de Baksan, Rusia, operativo desde 1977.

Otra utilidad peculiar de todas estas investigaciones es la localización de reactores nucleares clandestinos. Los reactores nucleares producen una gran cantidad de anti-neutrinos, y no se puede evitar porque es una ley física directamente relacionada con la fisión de los núcleos pesados (uranio, plutonio…). Un reactor típico de 4.000 megawatios térmicos (capaz de producir 1.300 megawatios eléctricos) pierde 185 MW en forma de radiación antineutrínica que escapa en todas direcciones sin que pueda bloquearse de ninguna manera (aproximadamente el 4,5% de su producción energética).

Vamos: que una central nuclear de 1.000 MWe en realidad produce 1.045, pero los 45 MW restantes desaparecen en forma de antineutrinos: tanta energía como la fabricada por quince aerogeneradores eólicos típicos. Esto no provoca ningún problema porque los neutrinos y antineutrinos, como hemos ya repetido muchas veces, pasan a través de todo y se pierden en el espacio. Sin embargo, abre la posibilidad de detectarlos; de manera muy interesante, una buena detección y análisis de los antineutrinos emitidos por un reactor nuclear permitiría conocer su tasa de producción de plutonio. Lo cual, obviamente, resultaría de gran importancia no sólo para localizar reactores clandestinos, sino también en el control de la proliferación de armas nucleares.

La astronomía neutrínica aún está en su infancia: nuestras capacidades en estos momentos no llegan mucho más allá de lo que fueron capaces los primeros observadores con telescopios ópticos, allá a principios del siglo XVII. Pero sus posibilidades para llegar hasta lugares donde jamás antes soñamos con llegar –el corazón de las estrellas y las galaxias, las regiones del universo que nos están veladas por monumentales barreras cósmicas– son inmensas. Y en el proceso, puede ayudarnos a reducir algunos de los peores peligros de nuestro mundo. Seguramente llegará un día en que las imágenes de los telescopios neutrínicos nos resultarán tan corrientes como ya nos parecen hoy las del Hubble, el Spitzer o el Chandra. Todo ello, cosas que a aquellas gentes del pasado les habrían parecido imposibles y destarifadas. Pero ya se sabe cómo progresa la Humanidad.

DESDE EL PUENTE – EL CAMBIO ES INDETENIBLE

Oswaldo Álvarez Paz

Con la sola excepción de Calabozo y sus alrededores, tenía bastante tiempo sin pasarme unos días en el Guárico profundo que tanto ha aportado al desarrollo integral de Venezuela. En San Juan de Los Morros, Altagracia de Orituco, Valle de la Pascua y Tucupido hemos cumplido otra intensa jornada de respaldo a los candidatos a la Asamblea Nacional presentados por la Mesa
de la Unidad Democrática. Puede Venezuela tener la seguridad de contar con excelentes compatriotas que representarán con dignidad, tanto a su estado como a la nación entera. Pudiera mencionarlos a todos, a los cinco aspirantes y sus suplentes, ejemplos de seriedad y responsabilidad política en algunos casos, profesional, laboral y empresarial en otros. Los sintetizo a todos en la persona de José Manuel González, primero de la lista. Productor agropecuario, empresario y expresidente de Fedecámaras. Luchador incansable por la libertad de trabajo, la libertad de empresa, los derechos de propiedad y por todas las causas vinculadas al crecimiento económico y al desarrollo social. Guerrero probado en defensa del aparato productivo privado frente a los arrebatos comunistoides del régimen y recio opositor a esa vergüenza de gobernador que actualmente está al frente.

Guárico, igual que el resto de los estados visitados en este amplio recorrido que hacemos por Venezuela, está convertido en un desastre. Lo satisfactorio ha sido el reencuentro con viejos compañeros, amigos y familiares que se reincorporan con entusiasmo a esta cruzada por la libertad y la democracia.

A los viejos problemas se agregan otros nuevos, tanto o más graves que los anteriores. La realidad guariqueña de hoy es infinitamente peor que cuando asumió el poder hace casi dos años. La inseguridad campea en las ciudades y en el campo. Crímenes horrendos estremecen la opinión regional con demasiada frecuencia. La vialidad urbana, troncal y las vías de penetración agrícola están destruidas. Los sistemas de salud y educación, no solamente no funcionan, sino que hasta la planta física es penosa. El deporte está en manos de activistas del oficialismo no aptos para la delicada misión quetienen.

En fin, esto es solo una parte. William Lara, el gobernador, es un azote contra la propiedad privada y enemigo jurado de los productores agropecuarios.

Muchos han sufrido la apropiación indebida calificada de sus tierras y bienes, incluso con la amenaza de armas cortas y largas amparado con el uso y abuso de autoridades civiles y militares. El clima es grave. La tensión creciente y preocupante.

No tengo espacio para más, sólo señalaré dos serios problemas. Uno es el del narcotráfico. El consumo de drogas crece entre los jóvenes ante la indiferencia del régimen. El otro es la Penitenciaria General de Venezuela convertida, según afirman algunos directivos policiales, en centro de organización y dirección del crimen. Nadie se atreve a profundizar sobre el problema. El 26-S es fundamental.

oalvarezpaz@gmail.com Lunes, 6 de septiembre de 2010

El dinosaurio “dragón robusto” aterrorizó a la Europa del Cretácico Superior

de Tendencias 21 de SINC

Un equipo de paleontólogos de la Universidad de Bucarest y del Museo de Historia Natural de Norteamérica (AMNH) ha descubierto que un pariente cercano del Velociraptor cazaba a los diminutos habitantes de la Europa del Cretácico Superior. El dinosaurio Balaur bondoc, conocido como ‘dragón robusto’ usaba garras extensibles para atacar y desgarrar a sus presas.

Hace entre 99,6 y 65,5 millones de años, en la Europa del Cretácico Superior, un paisaje isleño aislado durante mucho tiempo de los continentes cercanos, los animales tendían a ser más pequeños y más primitivos que sus primos continentales, pero “el terópodo Balaur bondoc fue tan grande como sus parientes de otras partes del globo y demostró adaptaciones avanzadas entre las que se incluyen huesos fusionados y dos grandes y terroríficas garras en cada pata trasera”. Así describe el equipo de paleontólogos al dinosaurio que ha estudiado y cuyas conclusiones presenta hoy en la revista Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).
Aunque son pocos, los fósiles revelan un animal de quizás entre 1,80 y 2,10 metros de largo con una constitución tan robusta que podría ser de un tamaño parecido al de los velociraptors de cualquier lugar del mundo, pero con grandes similitudes con el más depredador de la familia.
"El Balaur es muy discrepante morfológicamente, pero está emparentado con animales tales como el velociraptor y los dinosaurios con plumas de China”, declara Zoltan Csiki, autor principal y paleontólogo de la Universidad de Bucarest.
“Los hallazgos indican que esta zona del mundo, a pesar de su geografía de archipiélago, tuvo al menos conexiones de la fauna intermitentes con el continente hasta finales del Cretácico. No conocíamos esta conexión hasta hace muy poco tiempo”, informa Csiki.
“Encontrar un dinosaurio tan poco habitual como el Balaur es emocionante y supone un testamento de los animales tan poco habituales encontrados en las islas hoy y en el pasado”, declara Mark Norell coautor del estudio investigador en el AMNH.
Los huesos del Balaur bondoc (Balaur, del término del rumano arcaico que describe el dragón, y de bondoc que significa robusto) representan el esqueleto del depredador más completo que los paleontólogos hayan encontrado nunca en sedimentos de finales del Mesozoico en Europa.

(Tendencias21)